Pressemitteilung

KLASSISCHE BEWERBUNG TOPPT BUSINESS-NETZWERKE

Aktuelle von Rundstedt Umfrage zeigt, wie sich die Deutschen am liebsten bewerben

Düsseldorf, 25. Oktober 2016 – Gute Jobs sind oft heiß umkämpft. Wenn beim Wunscharbeitgeber eine Stelle frei ist, setzen Viele alles daran, diese auch zu ergattern. Doch was genau machen die Deutschen, um sich ihrem potenziellen Arbeitgeber bestmöglich zu präsentieren? Die Talent- und Karriereberatung von Rundstedt hat dies in ihrer aktuellen repräsentativen Talents & Trends Studie unter 1.000 Teilnehmern ermittelt. Die Ergebnisse sind überraschend: Social Media und Business-Netzwerke wie LinkedIn werden von den Deutschen kaum genutzt. Sie rangieren mit drei beziehungsweise sieben Prozent weit abgeschlagen auf den unteren Plätzen. Ganz vorne liegt die persönliche Bewerbung. Fast die Hälfte der Deutschen (46 Prozent), vor allem Befragte ohne abgeschlossenes Studium (53 vs. 36 Prozent), würde sich bei ihrem potenziellen Chef am liebsten direkt vorstellen. Dies toppt sogar die Nutzung des Bewerberportals auf der Unternehmenswebseite (43 Prozent), die hauptsächlich bei Akademikern beliebt ist (50 vs. 30 Prozent).

Nur wenige Deutsche wagen Ungewöhnliches

Grundsätzlich wählen die Deutschen eher den konventionellen Weg, wenn es darum geht, sich den Traumjob zu angeln. Nach persönlicher Vorstellung und dem Bewerberportal würde rund ein Drittel der Befragten (32 Prozent) ihre Unterlagen per E-Mail versenden. Eine nahezu gleich große Zahl (31 Prozent) setzt nach wie vor auf die klassische Bewerbung per Post. Kreative Bewerbungsarten kommen nur für Wenige in Frage: 13 Prozent der Deutschen bevorzugen ein handschriftliches Schreiben oder würden – sofern es zur freien Stelle passt –eine Bewerbung basteln, um sich von ihren Mitstreitern abzuheben. Lediglich sieben Prozent würden eine eigene Webseite erstellen, um sich Personalern zu präsentieren.

Männer sind Netzwerker

Wenn es um den Einsatz persönlicher Beziehungen im Bewerbungsprozess geht, zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Männern und Frauen. Fast ein Drittel der Männer (30 Prozent) aber nur 23 Prozent der Frauen würden einen Bekannten, der bereits im Unternehmen arbeitet, bitten, den Kontakt zur Personalabteilung herzustellen. Ähnlich verhält es sich bei LinkedIn und Co. Auf diese würden neun Prozent der Männer, aber nur vier Prozent der Frauen zurückgreifen.

Interessante Unterschiede bestehen auch im Hinblick auf die Altersgruppen. So überrascht es, dass die Kontaktaufnahme zum Unternehmen über soziale Netzwerke wie Facebook bei der jüngsten Gruppe der Befragten (18-29-jährige) am unbeliebtesten ist. Nur ein Prozent beurteilt diese als erfolgversprechend. Bei den 30 bis 39-jährigen trifft dies immerhin auf sechs Mal so viele zu.

Individuell und authentisch zum Erfolg

„Wer sich einem potenziellen Arbeitgeber bestmöglich präsentieren möchte, sollte seine persönlichen Stärken und Talente kennen und diese explizit herausstellen.

Das gilt sowohl für klassische Bewerbungen als auch für Profile auf Business-Netzwerken. In jedem Fall sollten Bewerber zeigen, dass sie gut zum Unternehmen, seinen Werten und Zielen, passen und vermitteln, welchen Beitrag sie zum Unternehmenserfolg leisten können. Dabei zählt Authentizität – die Bewerbung sollte auf die Persönlichkeit und die offene Stelle maßgeschneidert sein“, sagt Sophia von Rundstedt, CEO der gleichnamigen Talent- und Karriereberatung.

DIE ERGEBNISSE IM DETAIL

Frage: Bitte stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie haben erfahren, dass Ihr Traumjob zu besetzen ist. Jetzt möchten Sie natürlich alles daran setzen, diese Stelle zu bekommen. Wie würden Sie sich bewerben, um sich dem Unternehmen bestmöglich zu präsentieren? Was halten Sie am ehesten für erfolgversprechend? (Maximal drei Antworten möglich)

  • 46 Prozent würden persönlich vorbeigehen und sich vorstellen.
  • 43 Prozent würden das Bewerberportal des Unternehmens nutzen.
  • 32 Prozent würden ihre Bewerbung per E-Mail verschicken.
  • 31 Prozent setzen nach wie vor auf die klassiche Bewerbung per Post.
  • 26 Prozent würden einen Bekannten, der bereits im Unternehmen arbeitet, bitten, den Kontakt für sie herzustellen.
  • 14 Prozent würden ein handschriftliches Bewerbungsschreiben einschicken.
  • 13 Prozent würden ihrer Kreativität freien Lauf lassen und eine Bewerbung basteln, wenn es zur Stelle passt.
  • 7 Prozent würden auf Business-Netzwerke wie LinkedIn zurückgreifen.
  • 6 Prozent würden eine Bewerbungswebsite erstellen, auf der das Unternehmen alle relevanten Informationen über sie findet.
  • 3 Prozent würden soziale Netzwerke, zum Beispiel Facebook, nutzen, um sich bei dem Unternehmen vorzustellen.
  • 2 Prozent würden für die erste Kontaktaufnahme einen Headhunter beauftragen

n: 1000

Über von Rundstedt

von Rundstedt zählt zu den führenden Experten in der Talent- und Karriereberatung. Seit rund drei Jahrzehnten berät von Rundstedt Unternehmen und Einzelpersonen bei beruflichen Veränderungsprozessen und der Karriereentwicklung. Unternehmen schätzen dabei den systematischen und methodisch strukturierten Beratungsansatz bei der Suche, Auswahl, Entwicklung und Bindung von Talenten ebenso wie bei der Trennung und Neuorientierung von Mitarbeitern. Fach- und Führungskräfte vertrauen auf die langjährige Erfahrung im Karriere- und Veränderungsmanagement.

Als Familienunternehmen fühlt sich von Rundstedt seinen Klienten und Mitarbeitern in besonderem Maße verpflichtet. Loyalität, Engagement, Ehrlichkeit und Verantwortungsbewusstsein sind wesentliche Pfeiler der Unternehmenskultur.

von Rundstedt beschäftigt rund 300 Mitarbeiter an 20 Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hauptsitz ist Düsseldorf. Zur Gruppe zählen die v. Rundstedt & Partner GmbH, die von Rundstedt Executive Search GmbH, die Rundstedt Transfer GmbH sowie die von Rundstedt & Partner Schweiz AG. von Rundstedt ist Gründungsmitglied der Career Star Group sowie von EXS Executive Search.


ZURÜCK ZUR PRESSEMITTEILUNGS-ÜBERSICHT

Pressekontakt

Ihre Ansprechpartnerin

Petra Jankowski - Mitarbeiterin bei den Outplacement Experten bei von Rundstedt

Tanja Jankowski

Telefon: +49 211 83 96-358 E-Mail: jankowski@rundstedt.de

Outplacement-Kompetenz mit Brief und Siegel –
und den besten Empfehlungen